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Ausgabe Nr. 647/2011, 10. Jg., vom Samstag, 17. Dezember 2011

Inhaltsverzeichnis Bullenbrief.de:

1. Aktueller Wochenrückblick
2. Aktuelle Aktienkurse
3. Börsenlexikon - Begriff der Woche
4. Aktientipp der Woche
5. Buchtipp der Woche
6. Anmerkungen
7. Disclaimer
8. Hinweise

Für Anregungen, Tipps und Hinweise wenden Sie sich bitte an info@bullenbrief.de.

Beachten Sie auch unser Online-Angebot mit aktuellen
Nachrichten, Marktberichten und Schlußberichten.

Hinweis: Die Bullenbrief-Redaktion wünscht allen Lesern Frohe Weihnachten. Die nächste Ausgabe des Bullenbriefes erscheint am 31.12.2011.

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  Aktueller Wochenrückblick 

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In der vergangenen Handelswoche hat es die Aktienmärkte erneut schwer erwischt. Der DAX verlor 4,8 Prozent gegenüber dem Schlußkurs der Vorwoche und notiert damit bei 5.702 Punkten. Nachbörslich hat der DAX weiter an Wert verloren und ist damit unter die 5.700er Marke gerutscht. Für Verunsicherung auf dem Börsenparkett sorgt weiterhin die Euro-Schuldenkrise. Uneinheitliche Konjunkturdaten mit negativen Inhalten aus Asien und Japan haben die Märkte einerseits belastet, andererseits überraschten deutsche Konjunkturdaten und teilweise US-amerikanische Daten positiv. Insgesamt war die Grundstimmung dennoch negativ. Schließlich belastete der schwache Umsatzausblick von Intel insgesamt die Aktienmärkte.

Neben den politischen Unsicherheiten um die Eurokrise machen sich Börsianer zunehmend Sorgen um einen möglicherweise eskalierenden internationalen Konflikt mit dem Iran. Dies könnte kurzfristig zu einer Verteuerung der Ölpreise und damit einer weiteren Belastung der schon schwachen Wirtschaft führen. Die Rezessiongefahr könnte sich damit beschleunigen. Ratingagenturen haben einige Unternehmen aus dem Finanzselktor abgestuft und mit dem Abstufen der Bonität zahlreicher Staaten der Eurozone gedroht. Dieser Mix negativer Nachrichten belastete die Aktienmärkte weltweit. Selbst der große Verfallstag am Freitag beeinflusste die Aktienmärkte kaum.

Unter den DAX-Aktien legten im Wochenverlauf Aktien der Deutschen Post mit einem Wochengewinn von 2,2 Prozent auf 11,13 Euro am stärksten zu. Die Wachstumsraten des Onlinehandels im Weihnachtsgeschäft beschehrt der Deutschen Post gute Geschäfte. Auch die konservativen Werte Fresenius Medical Care und Merck legten 1,6 bzw. 0,4 Prozent zu.

Deutlich größer ist dagegen die Anzahl der Wochenverlierer. Aktien von E.on verloren 9 Prozent auf 16,18 Euro. Der Energieriese hat derzeit einerseits das Inlandsgeschäft nach dem Atomausstieg zu bewältigen. Andererseits belastet das Auslandsgeschäft, da zahlreiche Länder des Mittelmeerraumes mit schwachen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben. 8,4 Prozent verloren die Dividendenpapiere des Versicherungsriesen Allianz. Die Aktie notiert aktuell bei 72,77 Euro. Die Bonitätsabstufung der gesamten Finanzbranche sowie Sorgen um die Euro-Krise belasten weiterhin die Bilanz des Unternehmens. Schwache Konjunkturdaten haben den Kurs der Volkswagenpapiere um 7,6 Prozent auf 115,35 Euro gedrückt.

In der Woche vor Weihnachten sind die Umsätze meist gering, da einige Händler bereits im Weihnachtsurlaub sind. Ob dies aufgrund der aktuellen Sondersituation auch dieses Jahr so ist, muss sich erst zeigen. Allerdings könnte es aufgrund geringerer Umsätze an einzelnen Handelstagen zu Ausreißern kommen. Und zum Jahresende dürfte auch das Windows-Dressing für Verschiebungen sorgen, bei dem schlecht gelaufene Aktien um jeden Preis verkauft werden und gut gelaufenen Papiere in die Depots genommen werden. Clevere Schnäppchenjäger könnten hier gezielt zuschlagen und beispielsweise Aktien der Energieversorger auf einem günstigen Kursniveau ins Depot legen.

 

  Börsenlexikon - Begriff der Woche  

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Festverzinsliche Wertpapiere

Wertpapiere mit einem festen Zinssatz während der Laufzeit

Als Festverzinsliche Wertpapiere werden solche Wertpapiere bezeichnet, die während der gesamten Laufzeit einen vorher fest vereinbarten Zins zahlen und am Ende der Laufzeit zum Nennwert zurückgezahlt werden. Der Zinssatz bleibt bei Festverzinslichen Wertpapieren damit während der gesamten Laufzeit unverändert.

Unter dem Begriff Festverzinsliche Wertpapiere werden damit z.B. Pfandbriefe, Kommunalobligationen
 und Anleihen zusammengefasst.

Im modernen Sprachgebrauch zählen auch Zerobonds zu Festverzinslichen Wertpapieren. Zerobonds schütten während der Laufzeit zwar keine Zinsen aus und sind dementsprechend gem. obenstehender Definition keine klassischen Festverzinsliche Wertpapiere. Allerdings entspricht der Charakter der Zerobonds dem der Festverzinslichen Wertpapiere.

In dieser Rubrik erklären wir Ihnen kurz und prägnant wichtige Börsenbegriffe. Kennen Sie einen Begriff, den Sie nicht verstehen, schlagen Sie diesen als Begriff für das Börsenlexikon vor. Nutzen Sie hierzu unser Mitteilungsformular unter http://www.bullenbrief.de/mitteilungen.php5. Eine Übersicht aller bereits vorgestellten Begriffe finden Sie unter http://www.bullenbrief.de/boersenlexikon.php5.
 

  Aktientipp der Woche  

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E.on

In den letzten Monaten sind die deutschen Energieversorger deutlich unter Druck geraten. Deutschlands größten Energieversorger E.on trifft es dabei besonders hart. Nachdem das Unternehmen aufgrund des Atomausstiegs in Deutschland deutliche Gewinneinbußen verkraften musste, macht dem über die Landesgrenzen hinaus operierende Unternehmen zunehmend die Rezession einiger europäischer Länder schwer zu schaffen. Vor allem Italien und Spanien drücken niedrige Strompreise, nicht ausgelastete Kraftwerke und regulatorische Eingriffe auf das Ergebnis: E.on schrieb alleine in den Mittelmeerländern 2,1 Milliarden Euro ab.

Um weiter flüssig zu bleiben und sich auf das Wachstum in Ländern wie Indien und der Türkei konzentrieren zu können und in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren, plant das Unternehmen den Verkauf von Beteiligungen. Weit fortgeschritten soll dabei der Verkauf des Gasnetzes sein. Außerdem möchte sich das Unternehmen von rund 11.000 Mitarbeitern trennen um die Personalkosten zu reduzieren.

Dieser Aktientipp wird durch © ddp übermittelt. Die komplette Aktienanalyse sowie stets aktuelle Aktienanalysen finden Sie auf unseren Webseiten in der Rubrik Aktie des Tages unter http://www.bullenbrief.de/aktie_des_tages.php5.

 

  Buchtipp der Woche 

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Redet Geld, schweigt die Welt: Was uns Werte wert sein müssen
von Ulrich Wickert (Autor)

Pressestimmen

»Bestens recherchiert, detailliert und auch immer wieder mit einem Augenzwinkern.« --Buchnews.com, 18.11.2011

»...lesenwerte Streitschrift... « --Vorwärts, 10/2011

»Ein Buch, das nachdenklich stimmt und anregt, auch einmal über das eigene Verhalten nachzusinnen, da es ohne erhobenen Zeigefinger auskommt.« --Die Rheinpfalz, 5.10.2011

"Da, wo Wickert draufsteht, ist auch Wickert drin.« --Rheinische Post, 14.10.2011

»Der frühere Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert hält der Gesellschaft unermüdlich den moralischen Spiegel vor.« --Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 13.10.2011

»Der Autor nennt die Schuldigen beim Namen und fordert, endlich Verantwortung zu übernehmen.« --Syker Zeitung, 25.11.2011

Kurzbeschreibung

Ist es bloße Gier, die Menschen dazu bringt, zu lügen, zu betrügen und irrezuführen? Kam es deshalb zur größten Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg? Werden Banker zu Recht als Gauner verurteilt? Ulrich Wickert nennt die Schuldigen beim Namen und fordert, endlich Verantwortung zu übernehmen und zu handeln.
Der Verlag über das Buch

Ulrich Wickerts wichtigste Botschaften lauten: »Wir müssen lernen, dass überall in der Welt, so auch in der Wirtschaft, nur diejenigen langfristig Erfolg haben, die ethische Werte kennen und ihr Handeln daran ausrichten.« Und: »Wir müssen den Werten wieder einen Wert geben; Anstand, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Solidarität sind Grundpfeiler des Zusammenlebens.« Mit aufrüttelnden, aber auch komischen Beispielen erklärt der Autor, warum es für uns alle - für den ganz normalen Bürger wie auch für Konzernlenker oder Banker - wichtig und nützlich ist, sich nach moralischen Werten zu richten. Im Ton ironisch distanziert, in der Sache kenntnisreich und engagiert beschreibt Wickert die Krise und weist einen Weg in die Zukunft.

Über den Autor

Ulrich Wickert, geboren 1942, gilt als einer der bekanntesten Journalisten in Deutschland. Als Korrespondent in den USA und Frankreich, als langjähriger Anchorman der Tagesthemen hat er das Fernsehbild der Deutschen geprägt. Mit seinen Bestsellern »Der Ehrliche ist der Dumme«, »Das Buch der Tugenden« und »Gauner muss man Gauner nennen« hat er die Wertedebatte immer wieder angestoßen. Auch seine Bücher über Frankreich und seine Kriminalromane mit dem Untersuchungsrichter Jacques Ricou waren Bestseller.

Den Buchtipp der Woche hier bestellen!

Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783455502244
ISBN: 3455502245
Label: Hoffmann und Campe
Sprachen: DeutschUnbekanntDeutschOriginalDeutschPublished
Hersteller: Hoffmann und Campe
Anzahl Seiten: 205
Erscheinungsdatum: September 14, 2011
Herausgeber: Hoffmann und Campe
Studio: Hoffmann und Campe


Text für den Buchtipp stammt von Amazon. Der komplette Onlineshop mit zahlreichen Einkaufmöglichkeiten basiert auf einer Partnerschaft mit Amazon. Amazon ist für die komplette Abwicklung der Bestellungen und Daten aus dem Onlineshop zuständig. Den Onlineshop erreichen Sie in der Rubrik Bullenshop unter http://www.bullenbrief.de/bullenshop.php5.
 

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  Disclaimer  

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