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Ausgabe Nr. 561/2010, 10. Jg., vom
Sonntag, 17. Januar 2010
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Inhaltsverzeichnis
Bullenbrief.de:
1. Aktueller
Wochenrückblick
2. DAX-Kurse im
Wochenvergleich (XETRA)
3. Börsenlexikon
- Begriff der Woche
4. Aktientipp der Woche
5. Buchtipp der
Woche
6. Anmerkungen
7. Disclaimer
8. Hinweise
Für Anregungen, Tipps und Hinweise wenden
Sie sich bitte an info@bullenbrief.de.
Beachten Sie auch unser Online-Angebot mit aktuellen Nachrichten, Marktberichten und Schlußberichten.
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Aktueller
Wochenrückblick |
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Mit einem
Wochenverlust von 2,7 Prozent hat der DAX die vergangene
Handelswoche beendet und damit den guten Start zum
Jahresanfang eingetrübt. Nachdem der DAX zunächst nach
oben ausbrach und knapp unterhalb von 6.100 Punkten ein
Jahreshoch markierte, pendelte der DAX in den folgenden
Tagen um die 6.000er Marke. Durchwachsen ausgefallene
Quartalszahlen gaben den Aktienmärkten keine eindeutige
Marschrichtung vor. Überraschend gute Quartalszahlen von
Technologiewerten wie Intel und SAP standen
enttäuschende Daten von Alcoa gegenüber. Als am Freitag
J.P. Morgen ebenfalls Geschäftszahlen veröffentlichten,
sorgten die über den Erwartungen liegenden Ergebnisse
für Enttäuschung, da Marktteilnehmer noch höhere
Ergebnisse erwartet hatten. Dies sorgte am Freitag für
einen stärkeren Kurseinbruch, dem sich auch der DAX
nicht entziehen konnte. Der DAX brach daraufhin um 1,9
Prozent ein und beendete so den Handel bei 5.876 Punkten.
Dies ist ein Verlust von 162 Punkten gegenüber der
Vorwoche.
Unter den DAX-Aktien erwischte es die Dividendenpapiere
der Deutschen Bank mit einem Wochenverlust von 8,8
Prozent am stärksten. Hier macht sich die negative
Stimmung im Bankensektor allgemein bemerkbar, die nach
der Veröffentlichung einer Gewinnwarnung von der Societe
Generale neue Nahrung erhielt. Zudem belastet die
Deutsche Bank die in den USA angedachte Bankensteuer, da
der deutsche Branchenprimus ein nicht unerhebliches US-Geschäft
betreibt. Die Aktie der Deutschen Bank ging mit einem
Kurs von 48,50 Euro ins Wochenende. Weiter unter Druck
stehen auch die Automobilaktien von Volkswagen. Die im
DAX notierten VW Vorzugsaktien gaben 7,5 Prozent nach.
Ein möglicher Einstieg von Suzuki bei den Wolfsburgern
konnte den Kurs dagegen nicht beflügeln, zumal die
Asiaten an den Stammaktien interessiert seien. Negative
Analystenkommentare der Nord LB belasteten die Salzgitter-Papiere.
Trotz anziehender Stahlpreise hat die Salzgitter-Aktie
wenig Kurspotential. Nach Meinung der Analysten ist die
Aktie bereits im Vorfeld deutlich gestiegen. In der
vergangenen Handelswoche gab der Kurs der Salzgitter-Aktie
6,5 Prozent nach und notiert bei 68,02 Euro.
Gegen den Trend nach oben ging es dagegen mit weniger
zyklischen Aktien. So legten die Papiere von Fresenius 4,3
Prozent zu. Auch bei Henkel laufen die Geschäfte
prächtig. Die Aktie legte 4,2 Prozent zu und notiert bei
37,24 Euro. Aus dem Gesundheitssektor legten weiter die
Papiere der Dialysetochter FMC 2,2 Prozent zu und kosten
nun 36,93 Euro.
Nach dem jüngsten Kurseinbruch stellt sich für
Investoren die Frage, ob es nun wieder weiter nach oben
geht oder ob die Konsolidierung an den Börsen anhalten
wird. Einen großen Einfluss werden mit Sicherheit die
neuen Unternehmensdaten und Indikatoren haben. Kommt es
hier zu positiven Überraschungen, werden die Börsen
wieder schnell den Aufwärtstrend fortsetzen. Sollte die
Berichtssaison weiter durchwachsen bleiben, ist mit
weiteren Kursverlusten zu rechnen. Nach der positiven
Kursentwicklung im letzten Quartal sehen wir derzeit ein
eher geringes Potential für weitere Kursgewinne. In den
nächsten Wochen könnten sich demnach günstige
Einstiegschancen ergeben.
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DAX-Kurse im
Wochenvergleich |
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Ständig aktuelle Kurslisten im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Ständig aktuelle Tops & Flops im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Aktie
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aktueller
Kurs
|
Kurs
Vorwoche
|
Absolute
Veränderung
|
Veränderung
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| XETRA
DAX |
5.875,97
|
6.037,61
|
-161,64
|
-2,68%
|
| ADIDAS |
38,92 Euro
|
39,60 Euro
|
-0,68 Euro
|
-1,72%
|
| ALLIANZ |
84,77 Euro
|
87,99 Euro
|
-3,22 Euro
|
-3,66%
|
| BASF |
41,56 Euro
|
44,02 Euro
|
-2,46 Euro
|
-5,59%
|
| BAY
MOTOREN WERKE |
31,63 Euro
|
32,65 Euro
|
-1,02 Euro
|
-3,12%
|
| BAYER |
53,14 Euro
|
53,82 Euro
|
-0,68 Euro
|
-1,26%
|
| BEIERSDORF |
42,67
Euro
|
44,38
Euro
|
-1,71
Euro
|
-3,85%
|
| COMMERZBANK |
6,56 Euro
|
6,81 Euro
|
-0,25
Euro
|
-3,67%
|
| DAIMLER |
36,49
Euro
|
36,94
Euro
|
-0,45
Euro
|
-1,22%
|
| DEUTSCHE BANK |
48,50
Euro
|
53,20
Euro
|
-4,70
Euro
|
-8,83%
|
| DEUTSCHE BÖRSE |
53,49
Euro
|
55,85
Euro
|
-2,36
Euro
|
-4,23%
|
| DEUTSCHE
POST |
13,72 Euro
|
14,46 Euro
|
-0,74 Euro
|
-5,12%
|
| DT
LUFTHANSA AG |
12,72 Euro
|
12,68 Euro
|
0,04 Euro
|
0,32%
|
| DT
TELEKOM |
10,03 Euro
|
10,11 Euro
|
-0,08 Euro
|
-0,79%
|
| E.ON AG |
27,85 Euro
|
29,23 Euro
|
-1,38 Euro
|
-4,72%
|
| FRESENIUS |
50,56 Euro
|
48,49 Euro
|
2,07 Euro
|
4,27%
|
| FRESENIUS
MEDICAL |
36,93 Euro
|
36,12 Euro
|
0,81 Euro
|
2,24%
|
| HENKEL
KGAA |
37,24 Euro
|
35,73 Euro
|
1,51 Euro
|
4,23%
|
| INFINEON |
4,05 Euro
|
4,18 Euro
|
-0,13 Euro
|
-3,11%
|
| K+S |
43,66 Euro
|
46,04 Euro
|
-2,38 Euro
|
-5,17%
|
| LINDE |
83,22 Euro
|
83,10 Euro
|
0,12 Euro
|
0,14%
|
| MAN |
51,63 Euro
|
54,98 Euro
|
-3,35 Euro
|
-6,09%
|
| MERCK |
66,29 Euro
|
65,38 Euro
|
0,91 Euro
|
1,39%
|
| METRO |
40,37 Euro
|
40,46 Euro
|
-0,09 Euro
|
-0,22%
|
| MUENCH.
RUECK |
106,15 Euro
|
107,85 Euro
|
-1,70 Euro
|
-1,58%
|
| RWE |
68,12 Euro
|
68,00 Euro
|
0,12 Euro
|
0,18%
|
| SALZGITTER |
68,02 Euro
|
72,71 Euro
|
-4,69 Euro
|
-6,45%
|
| SAP |
34,10 Euro
|
34,35 Euro
|
-0,25 Euro
|
-0,73%
|
| SIEMENS |
66,43 Euro
|
66,95 Euro
|
-0,52 Euro
|
-0,78%
|
| THYSSEN
KRUPP |
26,66 Euro
|
28,07 Euro
|
-1,41 Euro
|
-5,02%
|
| VOLKSWAGEN
VZ |
61,46 Euro
|
66,46 Euro
|
-5,00 Euro
|
-7,52%
|
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Börsenlexikon
- Begriff der Woche |
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SDAX
Index für das Börsensegment der kleinen Aktien der
Small Cap ExchangeDer SDAX ist der Index für die in der
sogenannten Small Cap Exchange notierten Aktien. Dabei
handelt es sich um kleine Aktien unterhalb des MDAX.
Der SDAX enthält 50
Aktien. Nach dem DAX für die 30 größten deutschen
Aktien und dem MDAX mit den 50 größten folgenden Aktien
ist der SDAX das dritte Aktiensegment. Für die
Beurteilung der Größe der Aktien wird in allen Fällen
die Marktkapitalisierung und der Börsenumsatz
herangezogen.
Über die
Zusammensetzung des SDAX entscheidet der Vorstand der
Deutschen Börse. Basis für eine Aufnahme in den SDAX
sind dabei die genannten Kriterien Marktkapitalisierung
und Börsenumsatz sowie die Branchenrepräsentavität.
Steigt die Bedeutung der
Aktie und ist eine Aufnahme in den MDAX möglich,
verlässt die Aktie gleichzeitig den SDAX. Der freie
Platz im SDAX wird dann entweder durch die aus dem MDAX
fallende Aktie ersetzt oder durch eine neue Aktie
unterhalb des SDAX.
In dieser Rubrik erklären wir Ihnen kurz und prägnant
wichtige Börsenbegriffe. Kennen Sie einen Begriff, den
Sie nicht verstehen, schlagen Sie diesen als Begriff für
das Börsenlexikon vor. Nutzen Sie hierzu unser
Mitteilungsformular unter http://www.bullenbrief.de/mitteilungen.php5. Eine Übersicht aller
bereits vorgestellten Begriffe finden Sie unter http://www.bullenbrief.de/boersenlexikon.php5.
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Aktientipp
der Woche |
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Jede Woche stellen wir an dieser Stelle die Aktie der Woche vor. Die Aktienanalyse ist unter dem angegebenen Link abrufbar. Regelmäßig aktuelle Aktienanalysen sind ebenfalls unter dem angegebenen Link zu finden.
Dieser Aktientipp wurde durch © ddp übermittelt. Die
komplette Aktienanalyse sowie stets aktuelle
Aktienanalysen finden Sie auf unseren Webseiten in der
Rubrik Aktie des Tages unter http://www.bullenbrief.de/aktie_des_tages.php5.
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Buchtipp
der Woche |
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Kurzbeschreibung
Wir stehen vor einem
weltweiten Finanzcrash, auf den Sie sich jetzt
vorbereiten müssen!
Stellen Sie sich vor,
das Radioprogramm wird unterbrochen und man eröffnet
Ihnen, dass Börsen und Bankschalter geschlossen bleiben.
Ihr gesamtes, mühsam erspartes Vermögen ist auf einen
Schlag weg! Die Aktien stürzen ins Bodenlose, Ihre Bank
ist pleite, Ihr Geld auf Girokonto und Sparbuch einfach
nicht mehr da!
Was klingt wie ein
fiktives Horrorszenario ist eine akute, reale Bedrohung.
Die Frage ist nicht, ob dieser globale Finanzcrash kommt,
sondern wann. Vielleicht ist der Kurs Ihrer Aktien
bereits am Fallen und Ihr Eigenheim längst nicht
schuldenfrei? Ihre Altersvorsorge auf einer
Lebensversicherung aufgebaut? Dann sollten Sie
schleunigst umdenken!
Dieser Krisenratgeber
rüttelt uns wach! Er erklärt, warum das internationale
Finanzsystem in akuter Gefahr ist. Er blickt auf frühere
Finanzkrisen, zieht Parallelen zur aktuellen Situation
und zeigt die Folgen: Banken schließen, es gibt kein
Bargeld, Lebensmittel und Wasser werden rationiert,
Treibstoff und Strom werden knapp. Unruhen, Chaos und
Plünderungen greifen um sich. Firmen müssen schließen,
massenweise werden Arbeitsplätze vernichtet ...
Fortan geht es ums
nackte Überleben. Luxusferien und High-Tech fürs
Wohnzimmer gehören der Vergangenheit an. Es stellen sich
Fragen wie: Wer bekommt das letzte Brot im Laden? Wie
komme ich an sauberes Wasser? Wo finde ich Benzin für
mein Auto?
Bindung: Gebundene
Ausgabe
EAN: 9783938516782
Ausgabe: 4., überarbeitete Neuauflage.
ISBN: 393851678X
Label: Kopp, Rottenburg
Hersteller: Kopp, Rottenburg
Anzahl Seiten: 304
Erscheinungsdatum: 2009
Herausgeber: Kopp, Rottenburg
Studio: Kopp, Rottenburg
Text für
den Buchtipp stammt von Amazon. Der komplette Onlineshop
mit zahlreichen Einkaufmöglichkeiten basiert auf einer
Partnerschaft mit Amazon. Amazon ist für die komplette
Abwicklung der Bestellungen und Daten aus dem Onlineshop
zuständig. Den Onlineshop erreichen Sie in der Rubrik
Bullenshop unter http://www.bullenbrief.de/bullenshop.php5.
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einfließenden Informationen sind aus frei zugänglichen
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halten, können wir für deren Richtigkeit keine Gewähr
übernehmen. Zudem stellt diese Ansammlung von kurzen
Texten/Empfehlungen/etc. KEINE Aufforderung zum Kauf oder
Verkauf dar, sie repräsentiert lediglich ein unserer
persönlichen Meinung nach interessantes Investment,
weshalb es durchaus vorkommen kann, daß der/die
Redakteur/e auch selber am jeweiligen Unternehmen
beteiligt ist/sein können. Wir verfolgen mit diesem
Newsletter keine gewerblichen Zwecke und sind weder
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