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Ausgabe Nr.
586/2010, 10. Jg., vom Sonntag, 08. August 2010
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Aktueller
Wochenrückblick -
DAX markiert neues Jahreshoch |
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Mit
einem Wochengewinn von 112 Punkten hat der DAX die vergangene
Handelswoche unterm Strich erfreulich abgeschlossen. Der Deutsche
Aktienindex legte damit um 1,8 Prozent zu und notiert aktuell bei
6.259,63 Punkten. Zwischenzeitlich markierte der DAX bei rund 6.383 ein
neues Zwei-Jahreshoch. Schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt
drückten
die Stimmung und führten zu Abschlägen.
Den neuen Jahreshöchststand erreichte der DAX nach der
Veröffentlichung zahlreicher guter Quartalsdaten der
DAX-Unternehmen. Konjunkturelle Unterstützung verbreiteten
amerikanische und chinesische Indikatoren. Dieses Gemisch aus positiven
Nachrichten übertrug sich auf die Aktienmärkte und
hat neue Jahreshöchstwerte ermöglicht.
Unter den DAX-Aktien legten die Papiere von Bayer mit einem
Wochengewinn von 10,8 Prozent am stärksten zu. Der
Pharmakonzern
hat gute Ergebnisse aus der Phase-III-Studie zu seinem
Hoffnungsträger "Xarelto" vorgelegt. Sollten weitere Daten im
dritten Quartal die Effizienz des Thrombosepräparats
bestätigen, vermuten die Analysten der WestLB ein
Umsatzpotenzial
von 2 Mrd USD. Die Bayer-Aktie stieg daraufhin kräftig an. Der
Wochenschlußkurs beträgt 48,88 Euro. Auch beim
Sportartikelhersteller adidas sorgten positive Unternehmensdaten
für den zweithöchsten Wochengewinn beim DAX. Adidas
bestätigte die Quartalszahlen und hob das Jahresziel an.
Angesichts dieser konkreten Prognose werde jetzt mit einem Anstieg des
Gewinns je Aktie auf 2,50 bis 2,62 EUR gerechnet. Die Aktie legte
daraufhin 8,8 Prozent zu und ging bei 43,12 Euro aus dem Handel. Der
Düngemittelhersteller K+S profitiert von einer
stärkeren
Nachfrage nach Düngemittel. Nachdem bereits einige
Wettbewerber
kräftig zulegen konnten, macht sich eine positive Stimmung in
der
ganzen Branche breit. Schlechte Ernten in einigen Teilen der Welt haben
bereits die Preise für Agrarerzeugnisse kräftig
ansteigen
lassen. Höhere Preise der Agrarprodukte lassen den Einsatz von
Düngemitteln steigen. Zudem überwand die K+S-Aktie
einen
starken Widerstand bei rund 43 Euro. Das Überspringen dieser
Marke
zog charttechnische Käufe nach sich.
Den höchsten Wochenverlust gab es bei Beiersdorf. Die Aktie
des
Tesa- und Niveaherstellers gab 5,1 Prozent auf 43,13 Euro nach. Dabei
waren die vorgelegten Quartalszahlen gar nicht schlecht. "Aber
wahrscheinlich hatten einige Marktteilnehmer auf eine
Prognoseerhöhung wie bei Henkel gehofft und steigen jetzt
aus",
sagte ein Händler. Die Prognosen wurden von Beiersdorf nur
für die "tesa"-Sparte erhöht, zur Konsumsparte
äußerte sich das Unternehmen jedoch vorsichtig. Nach
unten
ging es auch bei den Metro-Papieren. Die Zahlen des
Einzelhandelskonzerns enttäuschten die Anleger, nachdem Metro
höhere Kosten für das Effizienzprogramm "Shape"
bereits verbucht hat. Der Bereich Media Markt/Saturn habe
seine
Schätzungen ebenfalls nicht erreicht, sagt Bernd
Müll,
Analyst bei der LBBW. Belastend hätten sich die
Markteintrittskosten in China und die Anlaufkosten für das
Internet-Geschäft ausgewirkt. Die Metro-Aktie verlor 4,1
Prozent
auf 40,87 Euro. Hausgemachte Probleme gibt es bei infineon. Obwohl die
Geschäfte derzeit prächtig laufen und ein
möglicher
Verkauf der Speicherchipsparte für Handys die Kurse der
infineon-Aktie weiter ankurbeln könnte, sorgt der sofortige
Abgang
des Finanzvorstandes für Verunsicherung bei den
Aktionären.
Infineon-Papiere verloren 2,7 Prozent auf 5,04 Euro.
Nachdem die Quartalsdaten sowie der Ausblick der Unternehmen weitgehend
positiv ausgefallen ist, sollte dies zu einer Beruhigung an den
Aktienmärkten führen. Nachdem immer wieder negative
Szenarien
eine Überhitzung der Kursentwicklung bremsen, sollte das
aktuelle
Umfeld ein guter Nährboden für weitere Kursgewinne in
den
kommenden Wochen sein. Eine nachhaltige Erreichung neuer
Jahreshöchststände ist dabei außer Frage.
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DAX-Kurse
im
Wochenvergleich - DAX markiert neues Jahreshoch |
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Ständig
aktuelle Kurslisten im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Ständig aktuelle Tops
& Flops im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
| Aktie |
aktueller
Kurs |
Kurs
Vorwoche |
absolute
Veränderung |
Veränderung |
| XETRA DAX |
6.259,63 |
6.147,97 |
111,66 |
1,82% |
| ADIDAS |
43,12 € |
39,65 € |
3,47 € |
8,75% |
| ALLIANZ |
90,21 € |
89,10 € |
1,11 € |
1,25% |
| BASF |
44,75 € |
44,81 € |
-0,06 € |
-0,13% |
| BAY MOTOREN WERKE |
43,90 € |
41,31 € |
2,59 € |
6,27% |
| BAYER |
48,88 € |
44,12 € |
4,76 € |
10,79% |
| BEIERSDORF |
43,13 € |
45,45 € |
-2,32 € |
-5,10% |
| COMMERZBANK |
7,12 € |
6,94 € |
0,18 € |
2,59% |
| DAIMLER |
40,97 € |
41,38 € |
-0,41 € |
-0,99% |
| DEUTSCHE BANK |
55,60 € |
53,60 € |
2,00 € |
3,73% |
| DEUTSCHE
BÖRSE |
53,57 € |
53,72 € |
-0,15 € |
-0,28% |
| DEUTSCHE POST |
13,87 € |
13,32 € |
0,55 € |
4,13% |
| DT LUFTHANSA AG |
12,81 € |
12,48 € |
0,33 € |
2,64% |
| DT TELEKOM |
10,15 € |
10,31 € |
-0,16 € |
-1,55% |
| E.ON AG |
23,06 € |
22,90 € |
0,16 € |
0,70% |
| FRESENIUS |
57,40 € |
54,51 € |
2,89 € |
5,30% |
| FRESENIUS MEDICAL |
43,00 € |
42,10 € |
0,90 € |
2,14% |
| HEIDELBERGCEMENT |
38,09 € |
38,65 € |
-0,56 € |
-1,45% |
| HENKEL KGAA |
38,99 € |
38,08 € |
0,91 € |
2,39% |
| INFINEON |
5,04 € |
5,18 € |
-0,14 € |
-2,70% |
| K+S |
44,10 € |
40,74 € |
3,36 € |
8,25% |
| LINDE |
92,56 € |
89,95 € |
2,61 € |
2,90% |
| MAN |
71,12 € |
71,23 € |
-0,11 € |
-0,15% |
| MERCK |
68,12 € |
68,30 € |
-0,18 € |
-0,26% |
| METRO |
40,87 € |
42,60 € |
-1,73 € |
-4,06% |
| MUENCH. RUECK |
107,10 € |
106,30 € |
0,80 € |
0,75% |
| RWE |
55,26 € |
54,19 € |
1,07 € |
1,97% |
| SAP |
35,03 € |
35,04 € |
-0,01 € |
-0,03% |
| SIEMENS |
76,34 € |
74,79 € |
1,55 € |
2,07% |
| THYSSEN KRUPP |
23,75 € |
22,77 € |
0,98 € |
4,30% |
| VOLKSWAGEN VZ |
79,75 € |
81,31 € |
-1,56 € |
-1,92% |
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Börsenlexikon
- Begriff der Woche |
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Black-Scholes-Modell
Finanzmathematisches Modell zur
Berechnung des fairen Wertes von Optionen und Optionsscheinen
Das Black-Scholes-Modell ist ein Modell zur Bewertung des fairen
Wertes von Optionen und Optionsscheinen. Das Black-Scholes-Modell
bedient sich dabei der Black-Scholes-Formel.
Für die Berechnung des fairen Wertes benötigt die
Black-Scholes-Formel folgende Parameter:
- Kurs
des Basiswertes
- erwartete
Volatilität des Basiswertes
- Basispreis
- Restlaufzeit
der Option
- risikofreie
Zinssatz
Das Black-Scholes-Modell ist als Bewertungsmaßstab
für Optionen und Optionsscheine weit verbreitet.
In
dieser Rubrik erklären wir Ihnen kurz und prägnant
wichtige Börsenbegriffe. Kennen Sie einen Begriff, den Sie
nicht verstehen, schlagen Sie diesen als Begriff für das
Börsenlexikon vor. Nutzen Sie hierzu unser Mitteilungsformular
unter http://www.bullenbrief.de/mitteilungen.php5. Eine
Übersicht aller bereits vorgestellten Begriffe finden Sie
unter http://www.bullenbrief.de/boersenlexikon.php5.
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Aktientipp
der Woche |
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Jede Woche stellen wir an dieser Stelle die Aktie der Woche vor. Die Aktienanalyse ist unter dem angegebenen Link abrufbar. Regelmäßig aktuelle Aktienanalysen sind ebenfalls unter dem angegebenen Link zu finden.
Dieser
Aktientipp wurde durch © ddp
übermittelt. Die komplette Aktienanalyse sowie stets aktuelle
Aktienanalysen finden Sie auf unseren Webseiten in der Rubrik Aktie des
Tages unter http://www.bullenbrief.de/aktie_des_tages.php5.
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Buchtipp
der Woche |
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Das Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat es offenbart. Wenn es um die
Anlage von Geld geht, fehlt einem als Ottonormalverbraucher das
notwendige Wissen. Nur so ist es erklärlich, dass sich so
viele
Menschen in blindem Vertrauen auf ihre Anlageberater derart gewaltig
verspekulieren konnten und nicht wenige von ihnen jetzt einem
Lebensabend in Armut entgegensehen.
Wissenslücken in Bezug auf Finanzen kosten bares Geld.
„Wenn
Sie ohnehin genug auf dem Konto haben, dann ist das natürlich
kein
Problem. In allen anderen Fällen hilft Ihnen dieses Buch
weiter“, so lautet das etwas vollmundig anmutende Versprechen
der
beiden Autoren des Lexikons der Finanzirrtümer. Doch handelt
es
sich hier nicht um eine Sammlung heißer Tipps aus der Feder
irgendwelcher selbst ernannter Consulting-Gurus oder ausgebuffter
Scharlatane. Die Namen Bareis und Nauhauser – der eine Dozent
an
verschiedenen Wirtschaftsschulen und einschlägigen
Berufsakademien, der andere Experte für Finanzdienstleistungen
der
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg – stehen
für
Seriosität und Aufklärung. Bestens vertraut mit den
Sorgen
und Nöten unbedarfter Kunden, machen die Autoren ein
für alle
Mal Schluss mit den populärsten Mythen und abstrusesten
Gerüchten, die in der Öffentlichkeit kursieren. Mit
sicherem
Gespür und klarem Blick für das Wesentliche
durchforsten sie
das Dickicht der Finanzprodukte und bringen in nüchternen und
allgemein verständlichen Worten auf den Punkt, was sich
für
gewöhnlich hinter verquastem Insiderjargon verbirgt.
Ein unverzichtbarer Ratgeber für all jene, die nicht
länger
breit sind, sich über den Tisch ziehen zu lassen und sich in
gesundem Misstrauen entschlossen haben, ihre Geldgeschäfte und
Altersvorsorge künftig lieber selbst in die Hand zu nehmen.
Pflichtlektüre auch für jeden, der einfach nur
Ordnung in
sein private Haushaltsführung bringen will. Schade nur, dass
die
vorliegende „komplett aktualisierte“ Neuauflage
–
zumindest was Daten und Zahlen angeht – offenbar doch nicht
überall auf den neuesten Stand gebracht wurde. –
Arnold
Abstreiter
Pressestimmen
"Der neue Goldstandard für Finanzratgeber - umfassend, gut
lesbar
und sehr nützlich." (Prof. Max Otte, Finanzexperte, Autor von
'Der
Crash kommt')
"Aktuell, informativ, unterhaltsam." (Stuttgarter Zeitung)
hr3, Buchtipps, 14.10.08
»Ein Lexikon der Finanzirrtümer - das
hätten viele
Banker in der letzen Zeit ganz gut gebrauchen können...
«
Rezension
»Aktuell, informativ und unterhaltsam«
Kurzbeschreibung
Gerade in Finanzfragen sollte man sich nicht auf scheinbar
allgemeingültige Faustregeln und todsichere Insidertipps
verlassen. Werner Bareis und Nils Nauhauser räumen auf mit
populären Irrtümern rund ums Geld und
schärfen den
kritischen Blick des Verbrauchers.
Über den
Autor
Werner Bareis, Diplom-Betriebswirt, unterrichtet an einer privaten
Wirtschaftsschule und ist freiberuflicher Dozent für
Betriebswirtschaftslehre an der Berufsakademie Mannheim. Niels
Nauhauser, Diplom-Kaufmann, arbeitet seit 2004 bei der
Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, wo er den Fachbereich
Finanzdienstleistungen verantwortet und sich neben der
persönlichen Beratung von Verbrauchern auch der
Öffentlichkeitsarbeit widmet.
Den Buchtipp der Woche hier bestellen!
Bindung:
Broschiert
EAN: 9783548373041
ISBN: 3548373046
Label: Ullstein Tb
Hersteller: Ullstein Tb
Anzahl Seiten: 320
Erscheinungsdatum: November 11, 2009
Herausgeber: Ullstein Tb
Studio: Ullstein Tb
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Text
für den Buchtipp stammt von Amazon. Der komplette Onlineshop
mit zahlreichen Einkaufmöglichkeiten basiert auf einer
Partnerschaft mit Amazon. Amazon ist für die komplette
Abwicklung der Bestellungen und Daten aus dem Onlineshop
zuständig. Den Onlineshop erreichen Sie in der Rubrik
Bullenshop unter http://www.bullenbrief.de/bullenshop.php5. |
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